Jürgen Raap

Symbol des Respekts und der Menschenwürde

Das stilisierte Porträt einer blonden Dame ist seit vielen Jahren fester Bestandteil der Ikonografie in der Malerei von Heinz Zolper, immer wieder variiert mit verschiedenen Attributen, zugleich auch in andere Disziplinen wie Malerei, Grafik oder Plastik übertragen. Jetzt hat der Künstler in Zusammenarbeit mit ArtForum Editions ein Multiple dieses Motivs gestaltet, das als Schmuckanstecker aus Emaille getragen werden kann. Das Multiple ist handgefertigt aus Emaille auf Eisen, Höhe 5 cm,

exhibit! Ausstellen als künstlerische Praxis

In der Oktober-Ausgabe von KUNSTFORUM International (Bd. 270) widmet sich Jürgen Raap erneut der Zolper-Retrospektive mit Werken aus der umfangreichen Sammlung Michael Horbach. Die Ausstellung, die bis zum 11. Oktober 2020 bei kostenlosem Eintritt geöffnet ist, wurde von Gérard Goodrow kuriert. In Anlehnung an die Ausstellungsdramaturgie einer früheren Ausstellung zur Eröffnung der Horbach Kunsthalle Köln gelingt es anhand der zahlreichen Werke nachvollziehbar Kontinuität und Neuorientierung im Schaffen des Künstlers darzustellen.

Kunstforum International – online

Vom 30. August bis zum 11. Oktober 2020 zeigt die Kölner Stiftung Michael Horbach Werke des Malers Heinz Zolper aus der Sammlung. Michael Horbach war früher als Galerist enger und langjähriger Förderer und Freund des Malers, dem er nun in den Räumen seiner Stiftung eine Ausstellung zu dessen 70. Geburtstag ausrichtet. Kuratiert wird die Ausstellung von Gérard Goodrow. In den 1970er Jahren wurde Heinz Zolper in der rheinischen Kunstszene mit

Vita

Heinz Zolper Kurzbiografie Heinz Zolper wurde 1949 inKöln geboren 1969-72  Kunstakademie Düsseldorf 1969-74  Fachhochschule Köln, Fachbereich Kunst und Design Meisterschüler bei Prof. Dieter Kraemer und Prof. A. Strack Seit 1974  Freischaffender Künstler 1976 Gründer der Künstlergruppe P.G.A., mit Theo Lambertin, Wolfgang Niedecken u.a. 1977 Gründung der Palazzo-Filmgesellschaft 1979-84  New York, USA, u.a. Kooperation mit Andy Warhol 1981 Beteiligung Westkunst, Köln; Skandal – Performance. 1984 bis Atelier Bismarckstraße, Köln; u.a. Kooperationen mit Achim Duchow Lebt und arbeitet vorwiegend in Deutschland und den Niederlanden Stipendien / Auszeichnungen (Auswahl) 2017 Artist in Residence der Artforum Culture Foundation 2011 Förderpreis der Winter Stiftung. Hamburg 2009 Kulturpreis der Artforum Culture Foundation 2007 Mariposa-Visionär 2002 Kunstpreis Para-Art, Neue Galerie Hachenburg 1998 Europa-Kunstpreis der Stadt Wesseling 1989 Arbeitsstipendium, Kunstfonds, Bonn 1975 I1978 Werkstipendium der Stadt Köln 1974 Kunstpreis Poeticas Visualis, Biennale Sao Paulo 1973