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Heinz Zolper und die Eroberung des öffentlichen Raums

Wir kennen aus allen Kulturen die vornehme staatsbürgerliche Pflicht Denkmäler zu gestalten. Üblicherweise dienten Sie der Vergöttlichung von Personen oder zumindest Betonung ihrer Erhabenheit über dem gewöhnlichen Volk. Grundsätzlich galten sie als Monument dem Gedächtnis an eine Person oder ein Ereignis. Die Dichotomie von Inhalt und Gestalt ermöglicht dabei die „Sprachfähigkeit“ des Denkmals; die begriffliche Zueignung transportiert Bedeutung. Möchte man den Menschen an sich in den Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion

Heinz Zolper – Kunst als soziale Herausforderung

Das Leben gerät ständig und überall aus den Fugen. So erleben wir immer aufs neue gesellschaftliche Bewegungen, die aus persönlicher Frustration oder aus offener Kritik an Einzelzuständen oder Missständen des Systems entstehen. Kunst kann das nicht ändern. Verändern können nur Menschen etwas. Angesichts dieser Situation erscheint die Frage legitim, was kann denn die Kunst überhaupt? Joseph Beuys formulierte einst den Aufruf: Jeder Mensch ist kreativ und kann ein Künstler sein,