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Heinz Zolper und die Eroberung des öffentlichen Raums

Wir kennen aus allen Kulturen die vornehme staatsbürgerliche Pflicht Denkmäler zu gestalten. Üblicherweise dienten Sie der Vergöttlichung von Personen oder zumindest Betonung ihrer Erhabenheit über dem gewöhnlichen Volk. Grundsätzlich galten sie als Monument dem Gedächtnis an eine Person oder ein Ereignis. Die Dichotomie von Inhalt und Gestalt ermöglicht dabei die „Sprachfähigkeit“ des Denkmals; die begriffliche Zueignung transportiert Bedeutung. Möchte man den Menschen an sich in den Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion