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Heinz Zolper in der Kunsthalle Stiftung Michael Horbach

Heinz Zolper – Der Künstler als Hofnarr Die Welt aus den Augen des Kölner Malers Heinz Zolper zu sehen und zu erleben, ist wie eine Reise ins Wunderland zu unternehmen. Surreale – aber nicht irreale – Welten tun sich auf. Die unterschiedlichsten, teilweise höchst widersprüchlichen Motive und Malstile begegnen sich auf Leinwänden und anderen Bildträgern. Gestische Malerei trifft auf Fotorealismus, hehre Kunst auf Kunsthandwerk, existenzielle Philosophie auf heitere Kinderbücher. Es handelt

Verleihung des Roxy-Palazzo-Ordens

Heinz Zolper und Horst Leichenichs Projekt, Menschen und Institutionen mit einer besonderen Nähe zu Künstlern, gesellschaftlichen und kulturellem Leben auszuzeichnen, findet großen Anklang. Gerade die subjektive Auswahl ermöglicht es eine besondere Wertschätzung auszudrücken.  Der Orden wird dabei nicht, wie bereits vielfach angefragt, aus Gefälligkeit vergeben, sondern ausschließlich aus Respekt vor den wahrgenommenen Leistungen und dem Engagement. Auch wenn man sich dadurch nicht selbst empfehlen kann, so werden qualifizierte Empfehlungen Dritter

Ihre transportable Zolper – Kunstsammlung

Werke des Künstlers Heinz Zolpers haben bereits Andy Warhol, Gerhard Schroeder, Udo Kier, Milva oder Ruth Maria Kubitschek begeistert. Sie befinden sich in vielen internationalen Museen und Privatsammlungen. Da Kunst oft als eine  elitäre Sache verstanden wird , die sich nur die Reichen und Mächtigen erlauben können, war und ist für Zolper eine Demokratisierung von Kunst ein ganz besonderes Anliegen. Entsprechend entwickelte er seine Idee der tragbaren,  jederzeit verfügbaren Kunstsammlung

Die Roxy-Palazzo Orden

Für Verdienste von Künstlern und Förderern um die internationale Kunstszene in Köln wurden von Heinz Zolper vor Jahren die Roxy – Palazzo Orden geschaffen und in kleiner Auflage hergestellt. Namensgeber war das Avantgarde-Palazzo-Projekt und das legändere Szenelokal Roxy von Horst Leichenich mit so illustren Stammgästen wie u.a. Sigmar Polke, Gerhard Richter, Jürgen Klauke, Udo Kier, Wolfgang Niedecken, Boy George und Heinz Zolper. Diese Orden werden seit Jahren an herausragende Persönlichkeiten

Kunst als lebendiger Organismus

Es fällt auf, die Situation in der Kunstwelt war und ist nicht anders als im übrigen (Wirtschafts-)leben. Üblicherweise werden Positionen im Wettbewerb durchgesetzt. Wettbewerb verspricht Messbarkeit der Qualitäten. Qualitäten sind aber nicht einfach zu messen. Entscheidend für den Erfolg wird deshalb Aufmerksamkeit. Diese verspricht Bedeutung und Geld als sichtbare Qualitätsmerkmale. Da sind Wettbewerbsverzerrungen vorprogrammiert. Entsprechend wird ähnlich der Situation in der Agrarindustrie mit der Macht des Geldes und der Fläche Optimierung

Heinz Zolper und die Eroberung des öffentlichen Raums

Wir kennen aus allen Kulturen die vornehme staatsbürgerliche Pflicht Denkmäler zu gestalten. Üblicherweise dienten Sie der Vergöttlichung von Personen oder zumindest Betonung ihrer Erhabenheit über dem gewöhnlichen Volk. Grundsätzlich galten sie als Monument dem Gedächtnis an eine Person oder ein Ereignis. Die Dichotomie von Inhalt und Gestalt ermöglicht dabei die „Sprachfähigkeit“ des Denkmals; die begriffliche Zueignung transportiert Bedeutung. Möchte man den Menschen an sich in den Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion

Heinz Zolper – Kunst als soziale Herausforderung

Das Leben gerät ständig und überall aus den Fugen. So erleben wir immer aufs neue gesellschaftliche Bewegungen, die aus persönlicher Frustration oder aus offener Kritik an Einzelzuständen oder Missständen des Systems entstehen. Kunst kann das nicht ändern. Verändern können nur Menschen etwas. Angesichts dieser Situation erscheint die Frage legitim, was kann denn die Kunst überhaupt? Joseph Beuys formulierte einst den Aufruf: Jeder Mensch ist kreativ und kann ein Künstler sein,

Manifest zur Situation der Künstler

Manifest in 7 Teilen Kaine Kunst – kain Stil Unterschiedliche Sichtweisen – eine Welt Die Frage nach dem Sinn der Kunst berührt nicht nur die Frage nach dem Sinn des Lebens, sondern steht in unmittelbarem Zusammenhang. Es gibt keine einfachen Antworten; dies gilt ganz besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Denn das Potenzial der Kunst ist nicht einfach messbar. Kunst liefert keinen unmittelbaren Nutzen oder Gewinn. Ihre Kraft liegt vielmehr in

Neue Arbeiten

  Liebe Freunde, ich nehme hier die Gelegenheit wahr, einige meiner neuen Arbeiten vorzustellen. Sie sind alle in den letzten Wochen entstanden, es handelt sich um Farbdrucke die ich mit Ölpastell überarbeitet habe, sie sind in 70 cm x 100 cm und in 29 cm x 21 cm angefertigt worden. Die Themen die ich im Moment bearbeite, stellen sich durch die Corona Krise schon selbst in Zweifel,  so das man sagen

Betrachter